Campus Leverkusen der Fachhochschule Köln Realisierungswettbewerb
Leverkusen 2011

Realisierungswettbewerb für Generalplaner

Auslober

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Köln

Vertreten durch den Niederlassungsleiter Dr. Martin Brans

In Zusammenarbeit mit

– neue bahnstadt opladen GmbH

– Regionale 2010

Wettbewerbsart

Die Ausschreibung erfolgte gemäß den Regeln für die Auslobung von Wettbewerben (RAW 2004) auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaues und des Bauwesens als begrenzter Generalplanerwettbewerb mit 20 Teilnehmern nach vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren. Neben 6 direkt eingeladenen Teilnehmern wurden weitere 14 ausgewählt.

Aufgrund der Aufgabenstellung waren nur Architekten als Generalplaner oder Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Ingenieuren zugelassen, die Architekten - und Ingenieurleistungen eines Generalplaners erbringen, insbesondere Objektplanung für Gebäude (HOAI 2009 Teil 3.1 ) und Freianlagen (HOAI 2009 Teil 3.2), Tragwerksplanung (HOAI 2009 Teil 4.1) und Technische Ausrüstung (HOAI 2009 Teil 4.2).

Aufgabe

Die Fachhochschule Köln, die Stadt Leverkusen und die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Köln hatten mit ihrem gemeinsamen Antrag „Campus Leverkusen“ erfolgreich am Wettbewerb zum Ausbau der  Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen teilgenommen und die Zusage erhalten, einen neuen Standort in Leverkusen-Opladen etablieren zu können. Somit genoss der neue Studienstandort nicht nur eine besondere Förderung durch das Präsidium der Fachhochschule, das sich hierdurch eine Profilerweiterung in Richtung Angewandte Naturwissenschaften, insbesondere in Technischer und Pharmazeutischer Chemie versprach, sondern darüber hinaus auch eine besondere Unterstützung durch die Landesregierung, die Stadt Leverkusen sowie die regionalen Industrie- und Wirtschaftsunternehmen.

Auf diesem Baugrundstück sollte der Campus Leverkusen der Fachhochschule Köln realisiert werden. Aufgabe der Teilnehmer war es, die 1. Ausbaustufe auf Grundlage des detaillierten Raumprogramms in Architektur und TGA-Planung detailliert umzusetzen. Die potentielle 2. Ausbaustufe sollte auf der Grundlage von BGF-Flächen und funktionalen Beschreibungen auf der städtebaulichen Ebene mitgeplant werden.

Eine wichtige Aufgabe war es dabei, die Freiflächen (inklusive der Stellplatzanlagen) in beiden Ausbaustufen in das Freiflächensystem der nbso gestalterisch einzufügen und funktional damit zu verknüpfen. So mussten im Rahmen des städtebaulichen Konzeptes auch die westlich angrenzenden Flächen und die Verknüpfungen zur Werkstättenstraße sowie der nördlich angrenzende öffentliche Raum zwischen Fachhochschule und den Bestandsgebäuden der Halle Süd mitbetrachtet werden.

Leistungen von scheuvens + wachten
  • Entwicklung des Wettbewerbsverfahrens mit dem Auftraggeber
  • Koordination des gesamten Wettbewerbsverfahrens
  • Abstimmung mit der Architektenkammer
  • Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten, Koordination weiterer Vorprüfer
  • Organisation und Begleitung Preisgericht
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