Eisenbahnmuseum Bochum, Neubau Empfangsbebäude
Bochum 2015

Eisenbahnmuseum Bochum

Realisierungswettbewerb nach RPW 2013

Ausloberin

Stadt Bochum
Die Oberbürgermeisterin

Willy-Brandt-Platz 2-6
44777 Bochum

 

Informationen zum Wettbewerb

Eisenbahnmuseum Bochum, Neubau Empfangsgebäude

Das Eisenbahnmuseum Bochum präsentiert auf rund 70.000 qm eine Sammlung von über 120 Schienenfahrzeugen auf dem Gelände eines zu großen Teilen unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Bahnbetriebswerkes. Es ist das größte private Eisenbahnmuseum Deutschlands. Die Stadt Bochum unterstützt zusammen mit dem Regionalverband Ruhr die Stiftung Eisenbahnmuseum als Betreiberin bei der Entwicklung des Ausstellungsgeländes als überregional bedeutsames Museum, zur Entwicklung von einem „Depot“ zu einem „bewegten Erlebnismuseum“. Zu der Entwicklung des Museumsgeländes gehört der Bau eines neuen Empfangsgebäudes mit einem Museumsbahnsteig zur Steigerung der Attraktivität und Besucherfreundlichkeit des Eisenbahnmuseums.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB gefördert. Mit dem neuen Gebäude soll eine attraktive Empfangskultur entstehen. Das Bauvolumen umfasst rd. 600 qm Nutzfläche (Foyer, Kasse, Shop, Garderobe, Ausstellung, Multifunktionsraum,Technik-/Lagerräume) mit einem Brutto-Kostenrahmen von 2.625.000 Euro. Diese Kostenobergrenze ist unbedingt einzuhalten.

Die Baumaßnahme ist eine Zuwendungsmaßnahme des Bundes und unterliegt den Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau).

Wettbewerbsverfahren

Ausgelobt wird ein nicht-offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013. Dem Realisierungswettbewerb ist ein Bewerbungsverfahren um die Teilnahme vorangestellt.
 Auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses beabsichtigt die Ausloberin die Realisierung des Gebäudes. Im Anschluss an den Wettbewerb wird ein Verhandlungsverfahren gemäß VOF durchgeführt in das alle 3 Preisträger einbezogen werden. Die den Verhandlungen zugrunde gelegten Bewertungs- und Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit der Aufforderung zur Verhandlung mitgeteilt.

Die Ausloberin beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen gem. HOAI § 34 Gebäude, Honorarzone III, Mindestsatz, mindestens der Leistungsphasen 2 bis 8.

Die Zahl der Wettbewerbsteilnehmenden ist insgesamt auf 20 beschränkt. Fünf Wettbewerbsteilnehmer werden durch die Ausloberin gesetzt. Erfüllen mehr als 15 Bewerbungen die in der EU-Bekanntmachung benannten Kriterien, wählt die Ausloberin durch Losentscheidung die Teilnehmenden am Wettbewerb aus.

Um gemäß VOF § 2 (4) auch Berufsanfänger angemessen zu beteiligen, beabsichtigt die Ausloberin die Bildung von zwei Lostöpfen der Kategorien „etabliertes Büro“ und „junges Büro”. Hiervon sollen 12 Bewerber in der Kategorie „etabliertes Büro“ und 3 Bewerber in der Kategorie „junges Büro“ gelost und zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert werden.
Die Voraussetzung für die Zuordnung in die jeweiligen Lostöpfe ist der EU-Bekanntmachung zu entnehmen.

Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 20.000,00 Euro zur Verfügung. Das Verfahren ist anonym und wird in deutscher Sprache durchgeführt.

 

Wettbewerbsteilnehmer

Folgende Architekturbüros wurden durch die Ausloberin direkt zur Teilnahme aufgefordert.

  • Banz + Riecks Architekten BDA, Bochum
  • Heinrich Böll Architekt BDA DWB, Essen
  • büsing van wickeren architekten und planer, Bochum
  • Max Dudler, Berlin
  • Kaspar Kraemer Architekten BDA, Köln

Insgesamt gingen 159 Bewerbungen (Lostopf „etabliertes Büro“ 101 Bewerbungen; Lostopf „junges Büro“ 58 Bewerbunge) zur Teilnahme am Wettbewerb ein. Hieraus wurden folgende 15 Architekturbüros ausgelost.

  • THOMASGRÜNINGERARCHITEKTEN BDA, Darmstadt
  • schaller & partner gbr, architekten stadtplaner bda, Köln
  • Kummer.Lubk.Partner, Architekten Ingenieure Generalplaner, Erfurt
  • wulf architekten GmbH, Stuttgart
  • Huber Architekten, Stuttgart
  • h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten GmbH, Düsseldorf
  • Kimpel Architekten GmbH, Unna
  • Henchion+Reuter Architekten, Berlin
  • h.s.d architekten habermann.decker bda, Lemgo
  • Schulz und Schulz Architekten GmbH, Leipzig
  • Reinhard Angelis - Planung Architektur Gestaltung, Köln
  • Sichau & Walter Architekten GmbH, Fulda
  • Studio EVERSMANN MARKERT, München (junges Büro)
  • Delfs Architekturgestaltung, Hamburg (junges Büro)
  • TPMT Architekten GmbH, Berlin (junges Büro)

Termine

  • Veröffentlichung EU-Amtsblatt: 20.07.2015
  • Bewerbungsende: 18.08.2015
  • Losung der Teilnehmer: 28.08.2015
  • Versand der Auslobung: 08.09.2015
  • Kolloquium (voraus.): 22.09.2015
  • Abgabe Pläne (voraus.): 20.10.2015
  • Abgabe Modell (voraus.): 03.11.2015
  • Preisgericht (voraus.): 26.11.2015
Leistungen von scheuvens + wachten
  • Entwicklung des Wettbewerbsverfahrens mit dem Auftraggeber
  • Koordination des gesamten Wettbewerbsverfahrens
  • Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten, Koordination weiterer Vorprüfer
  • Organisation und Begleitung Preisgericht
  • Dokumentation der Ergebnisse
Impressionen