Evaluierung der Sozialen Stadt in Bamberg Bamberg-Süd | Bamberg-Ost
Bamberg 2011

Auftraggeber

Stadt Bamberg

Evaluierung der Sozialen Stadt in Bamberg

Anlässlich sich stetig verändernder gesellschaftlicher Modernisierungs- und Umstrukturierungsprozesse sowie wirtschaftlicher Transformationsprozesse und damit verbundener Arbeitslosigkeit lassen sich häufig Verarmungserscheinungen bei einem Teil der städtischen Bevölkerung erkennen. Oftmals konzentrieren sich in Teilebreichen der Stadt sozial und ökonomisch benachteiligte Bevölkerungsgruppen.

Der Bund hält zur Stabilisierung eben jener Quartiere das Städtebauförderprogramm »Soziale Stadt« (BauGB § 171e) bereit, dass für entsprechende Gebiete eine »ganzheitlich Aufwertung« vorsieht.

»Als neues Programm der Bund-Länderförderung konzentriert sich die Initiative auf in der Regel größere Quartiere, in denen besonderer Erneuerungsbedarf in baulich-städtebaulicher, sozialer, ökonomischer, ökologischer und kultureller Hinsicht besteht. Besondere Bedeutung hat deshalb die Bündelung von Initiativen und Ressourcen, von Maßnahmen, Programmen und nicht zuletzt Mitteln aus den unterschiedlichen Ressorts in einem Erneuerungsgebiet [...].« (Oberste Baubehörde 2002,1)

Die Stadt Bamberg ist mit zwei Projektgebieten in das Bund-Länderprogramm »Stadt- und Ortsteile mit besonderem Erneuerungsbedarf – Die Soziale Stadt« aufgenommen worden.

Mit der Aufnahme der beiden Bamberger Gebiete Starkenfeldstraße und Gereuth/Hochgericht in das Programm »Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt« wurde ihnen eine vom allgemeinen Trend der Kommune abgekoppelte Entwicklung bescheinigt. In beiden Gebieten gibt es Tendenzen, dass die Bevölkerung von der sozialen Integration ausgegrenzt ist. Neben einer hohen Arbeitslosenquote und einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Sozial- und Wohngeldempfängern sind kinderreiche Familien und ein hoher Anteil an Migranten und Aussiedlern kennzeichnend. Hinzu kommen in beiden Gebieten bauliche und infrastrukturelle Ausstattungsdefizite.

Darüber hinaus handelt es sich um hochverdichtete Siedlungserweiterungen der 1970/80er Jahre am Rande der Stadt, d.h. außerhalb der inneren Kernstadt und des Stadtdenkmalbereiches. Sie dienen hauptsächlich der Wohnnutzung, die aber jeweils durch versorgende und soziale Infrastruktureinrichtungen ergänzt wird.

Nach der Erstellung eines integrierten Entwicklungskonzeptes für die beiden »Soziale Stadt«-Gebiete durch das Bamberger Büro für Städtebau und Bauleitplanung Wittmann, Valier und Partner sowie das Büro Planwerk aus Nürnberg und der Durchführung vieler Projekte und Initiativen, werden derzeit durch die Arbeitsgemeinschaft netzwerk stadt|forschung, beratung, kommunikation und scheuvens + wachten die Zielerreichung, Effektivität und Effizienz der Maßnahmen sowie Ansätze einer Verstetigung überprüft. Folgende Handlungsfelder werden für beide Gebiete dementsprechend näher betrachtet:

·       Lokale Ökonomie und Versorgung

·       Städtebau

·       Gebäude und Wohnen

·       Grün- und Freiräume

·       Ökologie

·       Verkehr

·       Soziales

·       Image

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Leistungen von scheuvens + wachten
  • Überprüfung der Zielerreichung, Effektivität und Effizienz der Maßnahmen und Ansätze der Sozialen Stadt hinsichtlich ihrer Verstetigungsmöglichkeiten
  • Erstellung einer Evaluationsmatrix
  • Organisation und Durchführung prozessbegleitender Werkstattveranstaltungen
  • Dokumentation des Prozesses
Kontakt

scheuvens + wachten
Ansprechpartner: Patricia Schulte
Fon +49.231.18 99 87.13
Mail schulte[at]scheuvens-wachten.de

Arbeitsprozess
  • Evaluierungs-Workshop
  • Evaluierungs-Workshop
Soziale Stadt-Gebiete
  • Fördergebiet Bamberg-Süd
  • Fördergebiet Bamberg-Ost