Gesundheitscampus NRW Realisierungswettbewerb
Nordrhein-Westfalen 2010

Die Idee für den Campus

Auslober

BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartner/innen: Thomas Becher, Claudia Heckmann

In Zusammenarbeit mit

- Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie Nordrhein-Westfalen

- Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen

- Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

- Hochschule für Gesundheit

Wettbewerbsart

Die Ausschreibung erfolgt gemäß den Regeln für die Auslobung von Wettbewerben (RAW 2004) auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens als begrenzter Wettbewerb mit 20 Teilnehmern.

Aufgabe

Das Land Nordrhein-Westfalen will seine Position als eine der führenden Gesundheitsregionen in Europa weiter ausbauen. Dazu sollen auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum bereits vorhandene und noch zu gründende Einheiten der Gesundheitswirtschaft gebündelt, vernetzt und weiterentwickelt werden. Der Gesundheitscampus besteht u.a. aus der neugegründeten Hochschule für Gesundheit und dem Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA). Die bisher geplanten Einrichtungen erfordern eine Bruttogeschossfläche von rund 50.000 qm. Für die noch ungenehmigten Raumbedarfsprogramme der Einrichtungen sind Entwürfe zu erarbeiten.

Der BLB NRW lobte aus diesem Grund diesen Wettbewerb für Teilnehmer/ Teilnehmergemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein wirtschaftliches und funktionales Realisierungskonzept für den Gesundheitscampus NRW zu finden.

Ergebnisse

Das Preisgericht entschied sich für die Vergabe von drei Preisen und zwei Anerkennungen. Es wählte in seiner Sitzung am 8. März 2011 unter 19 eingereichten Arbeiten den Beitrag des Büros Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architektur mbHaus Berlin. Das Preisgericht sah in dieser Arbeit ein robustes und weiter entwickelbares städtebauliches Konzept. Die Gestalt der Anlage bilde eine eigenständige und einprägsame Setzung in der vorhandenen stadträumlichen Struktur. Die Maßstäblichkeit der Bauvolumen sei angemessen und selbstbewusst. Die Konzentration der Baukörper auf ein rechteckiges Baufeld ermögliche großflächige Verknüpfungen mit dem landschaftlichen Umfeld. Die Hangkante zum benachbarten Tälchen bilde intelligent das Vorfeld zum einprägsamen Element des Entwurfs: die Terrasse. Diese werde Adresse und Begegnungsmittelpunkt des Gesundheitscampus und Vermittler zwischen Landschaft und Architektur. Das Bebauungskonzept integriere geschickt das bestehende Hochhaus. Die einzelnen Bausteine bedingen keine abschließende Gesamtfigur, vielmehr ist jede Bauetappe in sich autark. Orientierung und hierarchische Wegeführung seien einfach nachvollziehbar und funktional.

Der Entwurf geht richtigerweise von einer differenzierten Ausbildung der Baukörper und Fassadengestaltung aus. Die Kompaktheit und dichte Struktur werden eine ökonomische und ressourcensparende Bauweise ermöglichen.

 

1. Preis

Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architektur mbH, Berlin

3. Preis

Gerber Architekten, Dortmund

3. Preis

Auer+ Weber+Assoziierte, Stuttgart

Anerkennung

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten GbR, Berlin

Anerkennung

GATERMANN+SCHOSSIG Bauplanungsgesellschaft mbH & Co KG, Köln

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Leistungen von scheuvens + wachten
  • Entwicklung des Wettbewerbsverfahrens mit dem Auftraggeber
  • Koordination des gesamten Wettbewerbsverfahrens
  • Abstimmung mit der Architektenkammer
  • Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten, Koordination weiterer Vorprüfer
  • Organisation und Begleitung Preisgericht
1. Preis

Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architektur mbH, Berlin

Hilde Léon

Mitarbeit: Klaus-Tilman Fritzsche, Sven Pilz, André Lücke, Inka Steinhöfel, Alexandra Spiegel, Philipp Jacob

3. Preis

Gerber Architekten, Dortmund

Prof. Dipl.-Ing. Eckhard Gerber

Mitarbeit: Hannes Beinhoff, Jens Bentfeld, Sandra Kroll, Andrea Kuhlmann

3. Preis

Auer+Weber+Assoziierte, Stuttgart

Achim Söding

Mitarbeit: Sabrina Meyer, Stefan Brech, Sun-Jong Kwon

Anerkennung

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten GbR, Berlin

Edzard Schultz

Mitarbeit: Hana Michálková, Jan Giesen

Anerkennung

GATERMANN+SCHOSSIG Bauplanungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln

Prof. Dörte Gatermann, Alfred Schelenz

Mitarbeit:Lukas Reichel, Jan Rübenstrunk, Elmar Wiedenhöver, Carmen Kannegiesser, Sarah Sondermann