Heiligkreuz-Areal Mainz Städtebaulicher Wettbewerb
Mainz 2014

Heiligkreuz-Areal in Mainz

zweiphasiger, nicht-offener städtebaulicher Wettbewerb
nach RPW13

Auslobergemeinschaft

Stadtwerke Mainz AG
Rheinallee 41
55118 Mainz

und
Firmengruppe Richter
Ludwig-Eckes-Allee 6b
55268 Nieder-Olm

und
Ten Brinke Projektentwicklung GmbH
Dinxperloer Straße 18-20
D-46399 Bocholt

Wettbewerbsverfahren

Ausgelobt wurde ein zweiphasiger, nicht-offener städtebaulicher Wettbewerb für 25 Teilnehmende.

Dem Wettbewerb ist ein Bewerbungsverfahren mit EU-weiter Veröffentlichung vorgeschaltet. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurde durch ein Auswahlgremium 20 Teilnehmer ausgewählt. Fünf Büros waren durch die Auslobergemeinschaft direkt zur Teilnahme aufgefordert.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb waren ausschließlich Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die die Disziplinen Städtebau und Landschaftsarchitektur abdecken (Bildung einer Arbeitsgemeinschaft Stadtplanungsbüro / Landschaftsarchitekturbüro oder Erfüllung der genannten Anforderungen im selben Büro).

Für Preise und Anerkennungen stand Wettbewerbssumme in Höhe von 120.000,00 Euro zur Verfügung, die nach der zweiten Phase ausgeschüttet wurden. Die Wettbewerbssumme wurde auf der Basis der HOAI (2013) ermittelt.

Wettbewerbsaufgabe

Im Stadtgebiet Mainz, nicht weit der Innenstadt und nahe der innerstädtischen Parkflächen Volkspark und Stadtpark Rosengarten, liegen derzeit gewerblich genutzte Flächen, die nach dem Wegfall der bisherigen Nutzungen neu geordnet und mit neuem, städtischen Leben gefüllt werden sollen. DAS HEILIGKREUZ-AREAL

Hauptziel ist es, auf dem Heiligkreuz-Areal ein attraktives Angebot an bezahlbarem Wohnraum in der Landeshauptstadt Mainz zu schaffen. Es soll ein gemischtes Quartier mit unterschiedlichen Wohnformen und Qualitäten entstehen, bei dem neben hochwertigen Eigentums- und Mietwohnungen auch freifinanzierte, preisgünstige Mietwohnungen, preisgünstige Eigentumswohnungen sowie öffentlich geförderte Wohnungen realisiert werden sollen. Möglich sind zudem ergänzende Angebote für Senioren und Baugemeinschaften.

Den Kern der Umstrukturierungsflächen bilden Flächen für den Wohnungsbau, entlang der Haupterschließungsstraßen schließen sich MI- und GEE-Flächen an, die in das Konzept eingebunden werden sollen.

Ergebnis

1. Preis

Büro Stadtplanung: Hermann & Valentiny und Partner ZT GmbH, Wien
Büro Landschaftsarchitektur: Latz und Partner Landschaftsarchitekten Stadtplaner BDLA, Kranzberg

2. Preis

Büro Stadtplanung: Thomas Schüler Architekten Stadtplaner, Düsseldorf
Büro Landschaftsarchitektur: faktorgrün, Freiburg

3. Preis

Büro Stadtplanung: rheinflügel severin, Düsseldorf
Büro Landschaftsarchitektur: Treibhaus Berlin / Lavaland, Berlin

Anerkennung

Büro Stadtplanung: reicher haase associierte GmbH, Aachen
Büro Landschaftsarchitektur: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn

Anerkennung

Büro Stadtplanung: Machleidt GmbH, Berlin
Büro Landschaftsarchitektur: sinai Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

Leistungen von scheuvens + wachten
  • Entwicklung des Wettbewerbsverfahrens mit dem Auftraggeber
  • Koordination des gesamten Wettbewerbsverfahrens
  • Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten, Koordination weiterer Vorprüfer
  • Organisation und Begleitung Preisgericht
  • Dokumentation der Ergebnisse