Künstlerisch gestalteter Kinderspielplatz am Schulberg Realisierungswettbewerb
Wiesbaden 2009

Offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil

Ausloberin

Landeshauptstadt Wiesbaden
vertreten durch das Amt für Grünflächen,
Landwirtschaft und Forsten,
Ansprechpartnerin: Eva Gerhold

Wettbewerbsart

Offener Freiraumplanerischer Wettbewerb gemäß GRW 1995 (Regeln für die Auslobung von Wettbewerben auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens) für Landschaftsarchitekten und Künstler in Kooperation mit Landschaftsarchitekten.

Aufgabe

Die Landeshauptstadt Wiesbaden will den Spielplatz Schulberg im Ortsbezirk Mitte neu gestalten. Dazu schrieb sie einen offenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für Landschaftsarchitekten aus. Die Teilnahme von Künstlern war ausdrücklich erwünscht, sofern sie eine Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten bildeten.
Gegenstand des Wettbewerbes war die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes für die Neugestaltung eines künstlerisch gestalteten Spielplatzes unter dem Thema „Weltkulturen“ einschließlich des historisch geprägten Umfeldes. Der Aufgabenschwerpunkt (Realisierungsteil) lag in der Ausarbeitung einer innovativen Entwurfsidee für den Kinderspielplatz mit dem Hauptaugenmerk auf einer künstlerischen Gestaltung. Dabei waren die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen sowie die Aufenthaltsbedürfnisse von Erwachsenen einzubeziehen. In einem Ideenteil sollte ein Gestaltungskonzept für das Umfeld des Spielplatzes ausgearbeitet werden.

Ergebnisse

Das Preisgericht vergab insgesamt 5 Preise. Es wählte in seiner Sitzung am 1. Juli 2009 unter 26 eingereichten Arbeiten den Entwurf des Büros Annabau aus Berlin zur Realisierung aus. Das Preisgericht wertete positiv, dass der Entwurf sich durch eine unverwechselbare Großstruktur auszeichnet, die durch ihre städtebaulich räumliche Qualität wie auch durch die hohe Spielqualität überzeugt. Das interaktive Konzept des Loops würde nicht nur für das unmittelbare Umfeld eine Attraktion darstellen, sondern auch für einen umfassenderen Stadtbereich anziehend wirken. Eingeschlossen in das Fünfeck werden durch modellierte Kontinente die Kulturen der Welt sinnbildlich dargestellt. Das Konzept überzeugte das Preisgericht durch seine hohe Nutzungsqualität sowie seinen künstlerisch-kulturellen Anspruch.

1. Preis
Landschaftsarchitekt
ANNABAU Architektur und Landschaft
Sopia Petersson, Moritz Schloten, Berlin

2. Preis
Landschaftsarchitekt
Die Landschaftsarchitekten
Petra Bitkau, Prof. Dr. Friedrich Bartfelder
Wiesbaden
Beteiligter Künstler
Titus Grab, Wiesbaden

3. Preis
Landschaftsarchitekt
Kunder3 Landschaftsarchitektur
Ingrid Kunder
Leinfelden-Echterdingen
Beteiligter Künstler
Atelier Raapaport, Stuttgart

4. Preis
Landschaftsarchitekt
bbz landschaftsarchitekten, Berlin

5. Preis
Landschaftsarchitekt
ernst + partner, Trier
Beteiligte Künstler
Florian Aigner, München
Christoph Mancke, Lünebach

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Leistungen von scheuvens + wachten
  • Entwicklung des Wettbewerbsverfahrens mit dem Auftraggeber
  • Koordination des gesamten Wettbewerbsverfahrens
  • Abstimmung mit der Architektenkammer
  • Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten, Koordination weiterer Vorprüfer
  • Organisation und Begleitung Preisgericht
Gewinner des Wettbewerbs

1. Preis : Landschaftsarchitekt ANNABAU Architektur und Landschaft, Sopia Petersson, Moritz Schloten, Berlin