Neue Zeche Westerholt Machbarkeitsstudie
Westerholt 2015

Auftraggeber

Stadt Gelsenkirchen, Stadt Herten, RAG Montan Immobilien GmbH

Aufgabenstellung

Seit Ende 2008 stehen auf der Zeche Westerholt die Räder still. Seit dieser Zeit arbeiten die Städte Gelsenkirchen und Herten für die auf der Stadtgrenze gelegene Anlage gemeinsam mit der RAG Montan Immobilien an Programmen und Plänen für die Nachnutzung der ehemaligen Zeche. Dieses Vorhaben „Neue Zeche Westerholt“ gilt als eine der zentralen Zukunftsaufgaben der beiden Städte Gelsenkirchen und Herten und der RAG Montan Immobilien. Dabei ist die Entwicklung des Standortes nicht nur für die angrenzenden Stadtteile Gelsenkirchen-Hassel, Herten-Westerholt und Herten-Bertlich und die beiden Städte von Bedeutung. Der Standort soll auch im Rahmen einer regionalen Entwicklungsstrategie ein besonderes Profil entwickeln.

Zielsetzungen

Ziel ist es, den Zechenstandort als Motor für die Region vielfältig und multifunktional in den Bereichen Energie, Bildung und Wohnen zu qualifizieren. Deshalb sollen bis Mitte des Jahres 2015 im Rahmen einer vom Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen mit EU-Mitteln geförderten Machbarkeitsstudie zur Zeche Westerholt die bisherigen Vorstellungen zur Entwicklung des Standortes zusammengefasst, zur Diskussion gestellt und überprüft werden, in ein Entwicklungsleitbild mit Rahmenbedingungen und Qualitätsanforderungen übersetzt und räumlich konkretisiert werden.

Machbarkeitsstudie

Die Machbarkeitsstudie beginnt nicht mit dem Tag Null. Die Ergebnisse der bereits durchgeführten Verfahren und Planungen sind selbstverständliche Grundlage der weiteren Arbeit. Innerhalb dieser Machbarkeitsstudie nimmt die Entwicklung eines realistischen und wirtschaftlich, umsetzungsfähigen Leitbildes für die künftige Nutzung der Zeche einen entscheidenden Stellenwert ein. Dieses Bild ist gemeinsam mit Fachleuten und Akteuren aus der Region und im Diskurs mit ausgewählten Experten bis Ende des Jahres 2014 im Rahmen von „Themenwerkstätten“ in seinen Facetten näher betrachtet und als Grundlage für das sich anschließende dialogorientierte Gutachterverfahren mit ausgewählten Teams zusammengefasst worden.

Dialogorientiertes Gutachterverfahren

Der bisher eingeschlagene Weg, die vielfältigen Ideen und Ansprüche an die Entwicklung des Zechenstandortes im Zusammenhang zu diskutieren und räumlich und funktional in städtebaulich und freiraumplanerischen Aspekte umzusetzen, wird nun mit der Mehrfachbeauftragung weitergeführt. Dieses Verfahren knüpft an die im November und Dezember 2014 stattgefundenen Themenwerkstätten zur Konkretisierung der Entwicklungsziele an. Fünf Planungsteams aus den Bereichen Stadtplanung/Architektur und Landschaftsarchitektur mit Beratung im Bereich Immobilienwirtschaft sind beauftragt, städtebaulich-freiraumplanerische Konzepte zur Entwicklung der Neuen Zeche Westerholt zu erarbeiten. „Dialogorientiert“ bedeutet nicht nur, dass die Planer mit Fachleuten und untereinander die Aufgabenstellung diskutieren, sondern dass sich die Bürgerinnen und Bürger in drei öffentlichen Arenen ausdrücklich in die Planungen einbringen sollen. Mit diesem dialogorientierten Gutachterverfahren wird ein Verfahrensweg eingeschlagen, der dem planungskulturellen Qualitätsanspruch an die Stadtentwicklungsplanung Rechnung trägt.

Planungsteams

  • arbos Freiraumplanung GmbH & Co. KG, Hamburg mit petersen pörksen partner architekten und stadtplaner bda, Hamburg / Lübeck und STADTart, Dortmund
  • KLA kiparlandschaftsarchitekten GmbH, Duisburg mit aefriends Architecture and Urban Planning und AVP - Asset Value Partners, Selm
  • BerchtoldKrass Space&Options, Karlsruhe mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn und Dr. BUSSE real estate consulting, Karlsruhe
  • rha - reicher haase associierte GmbH, Aachen mit Greenbox Landschaftsarchitekten, Köln / Düsseldorf und Dipl. Ökonom Dieter Blase, Essen
  • Bob Gysin + Partner BGP Architekten ETH SIA BSA, Zürich mit wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum, CIMA Beratung + Management GmbH, Dr. Wolfgang Haensch, Köln undEK Energiekonzepte AG, Zürich
Leistungen von scheuvens + wachten
  • Verfahrens- und zeitsichere Abwicklung des Planungsprozesses
  • Durchführung von Themenwerkstätten zur Entwicklung eines konkreten und belastbaren Leitbildes als Grundlage für ein Gutachterverfahren
  • Erarbeitung und Zusammenführung der räumlichen sowie thematischen Entwicklungsziele für die Entwicklung des Standortes
  • Organisation und Durchführung eines Gutachterverfahrens zur Städtebaulichen Machbarkeitsstudie
  • Koordination und Moderation des umfassenden Beteiligungsverfahrens
  • Kommunikation des Planungsprozesses
  • Erarbeitung eines Berichts zur Städtebaulichen Machbarkeitsstudie
Kontakt

scheuvens + wachten
Ansprechpartner: Martin Ritscherle
Fon +49.231.18 99 87.16
Mail ritscherle[at]scheuvens-wachten.de 

Ansprechpartner: Stefan Hartlock
Fon +49.231.18 99 87.19
Mail hartlock[at]scheuvens-wachten.de 

Ansprechpartner: Martin Schlegel
Fon +49.231.18 99 87.13
Mail schlegel[at]scheuvens-wachten.de

In Kooperation mit
Weitere Informationen unter

www.neue-zeche-westerholt.de

Impressionen