Polizeipräsidium Düsseldorf Realisierungswettbewerb für Generalplaner
Düsseldorf 2010

Realisierungswettbewerb für Generalplaner

Auslober

Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Düsseldorf

Ansprechpartner: Jens Bonsch, Georg Mittrop

Wettbewerbsart

Der Wettbewerb war ein einstufiger, begrenzt offener Wettbewerb mit EU-weiter Ankündigung und vorgeschaltetem Losverfahren. Die Ausschreibung erfolgte gemäß den Regeln für die Auslobung von Wettbewerben (RAW 2004) auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaues und des Bauwesens. Die Teilnehmerzahl wurde auf max. 20 begrenzt. Neben sieben direkt eingeladenen Teilnehmern wurden weitere 13 durch ein Auswahlverfahren nach VOF ermittelt

Wettbewerbsaufgabe

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) beabsichtigte, das bestehende Polizeipräsidium am Jürgensplatz in Düsseldorf vollständig instand zu setzen, um Büroflächen und um eine zweigeschossige Tiefgarage zu ergänzen. Mit der Instandsetzung des Polizeipräsidiums und dem Ergänzungsbau sollte dem aktuellen Standard an Bürogestaltung nachgekommen werden, eine helle und freundliche Atmosphäre war hierbei ein Bestandteil. Bei den Bestandsgebäuden Polizeipräsidium und dem benachbarten Ministerium für Bauen und Verkehr NRW am Jürgensplatz handelte es sich um denkmalgeschützte, historisch bedeutsame Gebäude (Bauzeit 1929 bis 1932), deren Umgang in der Planung ein besonderes Augenmerk zukam.

Im Rahmen dieser Planungsaufgabe sollte auch die städtebauliche Einbindung der anliegenden öffentlichen und nichtöffentlichen Gebäude verbessert werden, sowie die Realisierung einer städtebaulichen Verbindung vom Landtag über den Jürgensplatz in Richtung Schwanenspiegel, die den Stadtteil Düsseldorf-Unterbilk näher an den Rhein bindet, ermöglicht werden. Hier lag die Chance eine neue städtebauliche und freiraumplanerische Ordnung für den Standort zu konzipieren. Eine Neugestaltung des Rheinparks selbst war dabei nicht Bestandteil der Aufgabe.

Aufgabe des Wettbewerbs war die Entwicklung eines Freiraumkonzeptes und einer architektonischen Konzeption für die Erweiterung des Polizeipräsidiums inklusive einer zweigeschossigen Tiefgarage. Gegenstand war weiterhin die Entwicklung eines Konzeptes für die technische Gebäudeausrüstung. Ziel des ausgelobten Realisierungswettbewerbes war es, unterschiedliche Lösungsvorschläge zu erhalten und einen geeigneten Generalplaner für die zu realisierenden Bauleistungen für den Erweiterungsbau und die Instandsetzung der Bestandgebäude zu ermitteln.

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Leistungen von scheuvens + wachten
  • Entwicklung des Wettbewerbsverfahrens mit dem Auftraggeber
  • Koordination des gesamten Wettbewerbsverfahrens
  • Abstimmung mit der Architektenkammer
  • Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten, Koordination weiterer Vorprüfer
  • Organisation und Begleitung Preisgericht
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