Stadt- und Freiraumentwicklung im Tal der Ennepe Entwicklungskonzept
Hagen 2012

Auftraggeber

Stadt Hagen

Aufgabe und Anlass

Die Stadt Hagen steht – wie so viele andere Städte in Nordrhein-Westfalen – schon seit Jahren vor der schwierigen Aufgabe, im inneren Stadtgebiet liegende altindustrialisierte Flächen einer neuen Nutzung zuzuführen. Für diese Flächen, die in einer Gemengelage aus Arbeiten und Wohnen liegen, gilt es, verträgliche neue Nutzungen zu finden, die gleichzeitig positive Impulse für die angrenzenden Stadtquartiere setzen.
Ein Handlungsschwerpunkt in Hagen ist dabei das Tal der Ennepe. Beginnend im Süden an der Stadtgrenze zieht sich der Flußlauf der Ennepe bis zu seiner Mündung in die Volme durch zumeist dicht bebaute Stadtquartiere. In den letzten Jahren sind verschiedene Flächen durch den Strukturwandel entlang der Ennepe und der B7 zur Disposition gestellt worden, hinzu kommt die Herausforderung des demographischen Wandels, der sich gerade in den betroffenen Stadtteilen besonders bemerkbar macht. Insgesamt müssen die städtebaulichen und freiräumlichen Qualitäten, die in dieser Talachse "schlummern", stärker und vor allem zusammenfassend in einer Gesamtschau herausgearbeitet werden.

Entwicklungsziele

  • Rückgewinnung der Landschaft, Freilegung der Uferränder, Steigerung der Erlebbarkeit der Ennepe
  • Ausbau der regionalen Radwegeroute entlang der Ennepe
  • Reaktivierung der brachgefallenen Industriestandorte entlang der Ennepe / B7
  • Bildung städtebaulicher Akzente an der Ennepe / B7
  • Bildung attraktiver Wohnlagen und innovativer Wohntypologien an der Ennepe
  • Entwicklung landschaftlich attraktiver Gewerbestandorte an der B7

Ausstellung

Im Rahmen der Ausstellung des Bundes Deutscher Architekten zum Thema „Wohnen am Wasser“ präsentiert sich die Stadt Hagen mit dieser Gesamtschau, der "Perspektive. Tal der Ennepe" und seinen Entwicklungsmöglichkeiten.

Nach oben

Leistungen von scheuvens + wachten

Aufbereitung der Planungen für die Ausstellung „Wohnen am Wasser“ des BDA-Ruhrgebiet

  • Entwicklung eines Gesamtplanes zur Darstellung einzelner Projekte
  • Aufbereitung der Gesamtschau für die Ausstellung 
  • Aufbereitung von Teilbereichsplanungen und Visualisierungen für die Ausstellung
  • Textliche Erläuterungen 
  • Zusammenstellung des Projekts in einer Broschüre
Kontakt

scheuvens + wachten
Ansprechpartner: Stefan Hartlock
Fon +49.231.18 99 87.19
Mail hartlock[at]scheuvens-wachten.de